Abwanderungsgründe von Kunden

Bei bereits abgewanderten Kunden ist es ratsam, zunächst die Gründe zu beleuchten, weshalb die Kunden überhaupt abgewandert sind. Erst dann lassen sich erfolgreiche Maßnahmen planen und implementieren, um die Kunden wieder zurück zu gewinnen. Abgewanderte Kunden wieder zu einem Kauf zu bewegen ist oftmals kostengünstiger und einfacher, als neue Kunden zu gewinnen.

Inaktive Kunden kennen das Unternehmen bereits und sind möglicherweise durch ein Zeichen der Wertschätzung – egal ob es sich dabei um einen finanziellen Anreiz oder ein eine Geste der Anerkennung handelt – wieder bereit, einen Folgekauf zu tätigen. Kundenbindung bedeutet demnach auch, inaktive Kunden wieder zu aktiven Kunden zu machen. Doch was können Gründe für die Abwanderung eines Kunden sein?

Unternehmensbezogene Gründe: Der Kunde hat eine bestimmte Leistung, die im versprochen wurde oder aber, die er beim Kauf erwartet hatte, nicht erhalten. Möglicherweise der Preis der Leistung höher, als der Kunde erwartet hatte. Vielleicht wurden auch Liefertermine nicht eingehalten. Eine Rückgewinnung des Kunden ist in so einem Fall durchaus an zu streben und kann auch durch einen geringen finanziellen Aufwand realisiert werden.

Kundenbezogene Gründe: Hier liegt die Ursache der Abwanderung beim Kunden selbst. Möglicherweise ist der Kunde in eine andere Stadt gezogen und kann die Dienstleistung gar nicht mehr in Anspruch nehmen. Die Möglichkeit einer Rückgewinnung kann in diesem Fall möglicherweise keinen Sinn machen und es ist individuelle zu prüfen, ob eine Rückgewinnungsmaßnahme umsetzbar wäre.

Wettbwerbesbezogene Gründe: Der Grund der Abwanderung liegt hierbei bei einem Dritten. Möglicherweise hat ein Konkurrent die Preise gesenkt, so dass Kunden abgesprungen sind und bei dem neuen Anbieter ihre Leistung beziehen. Eine Rückgewinnung kann auch hier nur in einem eingeschränkten Maße möglich sein. Möglicherweise kommt es im schlimmsten Fall zu einem „Preiskrieg“ mit einem Wettbewerber.

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2 Responses to Abwanderungsgründe von Kunden

  1. Rita sagt:

    Auf Platz 1 der Top Ten Liste für Abwanderungsgründe der Kunden steht immer noch „nicht vorhandener (Kunden)Service und Kompetenz“. Vielen Leid geplagten Kunden ist dieser Artikel hier ein Herzenswunsch.

  2. Luky sagt:

    sagt:Die dcberschrift ist ein wenig verwirrend: Die Preisnachle4sse sind m.E. nicht amacuttisoh illegal. Was die Richter beanstandet haben war der Punkt, dass neben den Bewertungen nicht klar erkennbar war, dass diese u.U. durch Rabatte zustande gekommen sind.Klar: Bei vielen Bewertungsportalen ist dieser Hinweis nicht mf6glich (=> somit rechtswidrig) und weiter ist dieser Hinweis vermutlich der Conversionkiller schlechthin: Wer kauft in einem Laden, bei dem ersichtlich ist, dass gute Bewertungen eingekauft wurden. Ich weidf nicht, ob Gerichte zwischen guten und schlechten Bewertungen einen Unterschied machen. Man sagt ja auch bad news are good news . Ich wfcrde es aber nicht drauf ankommen lassen.Schlechte Bewertungen liedfen sich aber sicherlich prima ffcr die Konkurrenz einkaufen. Das ist m.E. schwerer nachzuvollziehen (wenn man sich nicht ganz dumm anstellt) und der Schaden kf6nnte immens sein. Allerdings dfcrften dann hier auch noch mehr Gesetze Anwendung finden als in dem vorliegenden Fall

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